2018/19.1 Transformation

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Vorwort

Zeit des Wandels

Liebe Geschäftspartner und Freunde,

wir erleben aktuell eine Zeit des Wandels. Manche werden jetzt sagen, Veränderungen gehörten schon immer dazu. Doch die Entwicklung, die sich in der Speditionslandschaft in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat, ist 2018 erst richtig in Fahrt gekommen. Fahrerknappheit, Mautausweitung und -verteuerung, Logistik 4.0 – digitale Revolution sind nur drei der bestimmenden Themen. Jedes für sich betrachtet, stellt schon eine Herausforderung dar. In Summe kommen sie sicherlich dem einen oder anderen als unüberwindbare Hürde vor.

Doch wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen, allen Hindernissen zum Trotz. Vor allem, wenn wir als KMU auch in der Zukunft eine Rolle im Stückgutmarkt, besonders in Deutschland, spielen wollen. Dafür brauchen wir aber neue Lösungen und Herangehensweisen. Wir müssen das gesamte Stückgutsystem hinterfragen und unsere Abläufe auf den Prüfstand stellen. VTL muss seine zukünftige Position in der Landschaft der Stückgutnetzwerke in Deutschland und Europa neu definieren. Denn die notwendigen Veränderungen werden sich nicht von alleine ergeben. Eines ist klar: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Daher gilt es jetzt, zügig und auch unkonventionell die richtigen Hebel anzusetzen.

Fest steht: Nicht jeder Schritt wird sofort von Erfolg gekrönt sein. Wir werden dabei auch Niederlagen erleiden, wie der Ausstieg aus der Fusion mit ILN und S.T.a.R.. Aber diese dürfen uns nicht entmutigen. Vielmehr haben wir die Chance, daraus zu lernen und es beim nächsten Anlauf besser zu machen. Deswegen werden wir jetzt auch mit anderen Speditionsverbünden über eine mögliche Allianz sprechen.

Die Marktposition von VTL ist weiterhin keine schlechte. Sicher: Einiges könnte besser sein. Aber wir sind nicht alleine in der nationalen Stückgutlandschaft, die Marktbegleiter stehen vor den gleichen Herausforderungen. Wir sind davon überzeugt, dass wir zu denen gehören, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und jetzt entsprechend umsetzen. Daher gibt es keinen Grund zur Resignation – vielmehr ist Aufbruchstimmung angesagt.

Denn wir haben die Expertise und die Energie, um aus der Phase der Transformation als starkes, zukunftsfähiges europäisches Netzwerk herauszukommen, um wieder eine führende Rolle im europäischen Netzwerkmarkt einnehmen zu können.

Andreas Jäschke, Geschäftsführer, VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

Stückgutmarkt

Tarifanpassung ab Januar 2019

Bereits 2017 hatte VTL das Institut FORLOGIC unter Leitung von Prof. Dr. Dirk Lohre beauftragt, in Zusammenarbeit mit Vertretern der Depots eine neue Tarifstruktur zu entwickeln. Ergebnis: ein neues Tarifsystem, das seit 1. Januar dieses Jahres gilt. Es besteht aus einem Basistarif, der für alle Depots gleich ist und sich nach Sendungsgewicht und der Entfernung vom E-Depot zum Empfänger bzw. vom Versender zum V-Depot richtet. Zusätzlich zum Basistarif erhält jedes Depot für die Ausrollung und Beschaffung einen individuellen Zuschlag, der die regionalen Rahmenbedingungen bei Maut-Kilometern sowie Personal- und Sachkosten berücksichtigt.

2019 tritt die nächste Stufe der Tarifänderung in Kraft. Demnach gilt ab 1. Januar 2019 ein erhöhter Basistarif und entsprechend angepasste regionale Zuschläge. „Die Tariferhöhung soll sicherstellen, dass die Leistungen der Depots adäquat vergütet werden“, sagt VTL-Geschäftsführer Andreas Jäschke.

Jetzt die richtigen Weichen stellen

Ein verbessertes Lohnniveau ist eine Möglichkeit, mit der die VTL-Partner im Kampf um Fachkräfte punkten können. Welche Herausforderungen derzeit den Stückgutmarkt noch bestimmen und wie VTL diesen begegnet, erklärt Johanna Birkhan, Mitglied der VTL-Geschäftsleitung, im Interview.

Frau Birkhan, können Sie die aktuelle Kostensituation im Stückgutmarkt kurz beschreiben?

Johanna Birkhan: Die Branche hat insgesamt mit stark steigenden Kosten zu kämpfen. Nach einer Studie von FORLOGIC, die vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) beauftragt wurde, sind die Systemkosten bis Ende des ersten Halbjahres 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast sieben Prozent gestiegen. Hauptursache: die Entwicklung der Personalkosten. Sie haben sich um über zehn Prozent erhöht. Weitere Kostentreiber sind die Ausgaben für Treibstoff (+ 2,45 Prozent), Maut (+ 2,13 Prozent) und Sachleistungen (+2,93 Prozent). Insgesamt verteuert dies die Produktion einer Stückgutsendung um 6,6%. Und ein Ende der Kostenspirale ist nicht in Sicht: Die Mautsätze werden ab 1. Januar 2019 um 38,5 Prozent steigen. Das Institut FORLOGIC geht davon aus, dass sich die Produktion einer Stückgutsendung dann nochmal um 1,1 bis 2,3 Prozent verteuern wird. Bei den seit Jahren zu geringen Margen ist es dringend notwendig, dass die Partner diese Kosten an die Kunden/Verlader weitergeben.

Vor welchen Herausforderungen stehen aus Ihrer Sicht die Partner?

Johanna Birkhan: Die Partner stehen seit Jahren in einem preisintensiven Wettbewerb mit geringen Margen. Zudem machen ihnen volatile Mengen, zunehmender Fahrermangel und Lieferrestriktionen das Leben schwer. Trotz zunehmender Digitalisierung ist das Geschäft nach wie vor sehr personal- und damit sehr kostenintensiv. Hinzu kommen noch hohe Infrastrukturkosten, die für eine organisierte und transparente Produktion von Stückgütern notwendig sind. Allerdings werden Kostensteigerungen bei Kunden nicht immer konsequent durchgesetzt. Des Weiteren erfolgt keine aufwandsgerechte Bepreisung von Zusatzleistungen und anfallende Mehraufwände in der Produktion werden nicht an den Kunden verrechnet.

Welche Lösungsansätze gibt es für die Partner?

Johanna Birkhan: Die VTL-Partner sollten unbedingt darauf achten, ihre Kalkulationen fortlaufend anzupassen und auch Sonderdienstleistungen aufwandsgerecht abzubilden. Last but not least brauchen Partner den Mut, sich von nicht lukrativen Geschäften und Kunden zu trennen, um langfristig auf der Erfolgsspur bleiben zu können. Zudem gilt es, weiter in die digitale Transformation zu investieren, um die Prozesse bestmöglich zu automatisieren.

Beim Thema Fahrermangel hat das einzelne Unternehmen kaum eine Chance dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Bedenkt man, dass ein steigendes Güteraufkommen für die nächsten Jahre prognostiziert ist und zeitgleich ein Großteil der heute aktiven Fahrer in den Ruhestand geht, wird sich die Lage weiter verschärfen. Hier muss seitens der gesamten Branche, aber auch der Politik, eine Lösung gefunden werden. Zukünftig wird vermutlich autonomes Fahren ein Lösungsansatz sein, ich denke aber, dass dies nicht schnell genug umsetzbar ist, wohingegen das Thema Lang-LKW kurzfristig wieder mehr in den Fokus gerückt werden könnte. Insbesondere im Stückgutbereich wäre die Nutzung interessant, da wir dann aus drei LKW zwei machen könnten, die Nacht für Nacht im fest getakteten Linienverkehr eingesetzt werden könnten. Vorteil wäre, dass ein Fahrer weniger benötigt wird, die Auslastung verbessert und auch umweltfreundlicher produziert werden könnte.

Was kann die Systemzentrale beisteuern?

Johanna Birkhan: Die Aufgabe der Systemzentrale ist es, die Netzwerkstabilität sicherzustellen und die Flächendeckung in Deutschland zu gewährleisten. Dies ist bei der aktuellen Marktsituation eine große Herausforderung, da es kaum noch gesprächsbereite Speditionen gibt, die als vollwertiger Partner in einem Netz tätig werden oder ihr aktuelles Netz
verlassen wollen. Aus diesem Grund werden wir Optionen für neue Allianzen prüfen, sobald die Netzwerk AG abgewickelt ist. Denn obwohl der Zusammenschluss mit ILN und S.T.a.R. nicht zustande gekommen ist, sieht VTL es weiterhin als richtig an, die Zusammenarbeit mit einem anderen Netzwerk anzustreben. Denn eins ist klar: In den nächsten fünf Jahren werden ein
bis drei Stückgutnetze vom Markt verschwinden – entweder freiwillig oder unfreiwillig. Deshalb wollen wir schon heute unsere Position stärken, um nicht in Schieflage zu geraten.

Johanna Birkhan, Mitglied der Geschäftsleitung / Prokuristin, VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

Ausbildung bei VTL

Ausbildungsbotschafter

Seit September ist Jessica Rockel offizielle Ausbildungsbotschafterin. Die Idee dahinter ist der Kontakt auf Augenhöhe zu Schüler/innen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.
Gut vorbereitet durch Präsentationstraining und persönliches Coaching durch die IHK, stellt Jessica Rockel auf Einladung von Schulen den Beruf Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung vor und beantwortet alle Fragen zum Azubi-Alltag.

Auch auf der VTL-Website ist sie Ansprechpartnerin und steht für den direkten Kontakt mit interessierten Schüler/innen zur Verfügung. Durch diese Initiative möchte VTL die Präsenz in Schulen erhöhen, die Hemmschwelle für eine erste Kontaktaufnahme abbauen und für eine Ausbildung im Logistikbereich bei VTL werben. Für die Azubis bietet dies die Chance, schon früh Verantwortung zu übernehmen und die eigene Kommunikations-sowie Präsentationsfähigkeit zu steigern.

Jessica Rockel, Auszubildende Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im 2. Lehrjahr, VTL

Ausbildungsstart 2018

Von links: Verena Budenz, Benedikt Dangel, Mathis Kritzner, Mendy Nguyen

Die 19-jährige Mendy Nguyen mag die Herausforderung. Ihre Ausbildung bei VTL zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung begann im August dieses Jahres und sie fühlt sich bereits jetzt gut in das Team der CargoFamily integriert. Besonders gut gefällt der Hobby-Schlagzeugerin, dass sie auch schon kniffligere Aufgaben bekommt, die sie fordern.

Sie und die anderen VTL Auszubildenden nutzen gerne die regionale Azubi-App, die VTL seinen Auszubildenden seit dem neuen Ausbildungsjahr zur Verfügung stellt. Die App bietet Aktionen, Events und Rabatte, speziell und exklusiv für Azubis.


Azubi-Tausch Ungarn

Jedes Jahr bekommen VTL Auszubildende die Chance, Auslandserfahrung zu sammeln, Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Kulturen kennenzulernen. Im Oktober hatte Benedikt Dangel, 2. Lehrjahr zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Praktikum beim VTL Partner Ghibli in Budapest zu absolvieren:

„Meine Freunde und Verwandten hatten mir bereits im Vorfeld viel Gutes über Budapest erzählt. Ich war also sehr gespannt darauf, Land und Leute sowie die Arbeit in einer klassischen Spedition kennenzulernen.

Am ersten Tag wurde ich von meiner Wohnung abgeholt und im Betrieb von allen freundlich empfangen. Bei der anschließenden Führung durch das Unternehmen fand ich die Schienen-, See- oder Lufttransporte von China nach Budapest besonders spannend. Hierbei ist die komplexe Zollabwicklung zu beachten, für die Ghibli ein eigenes Zoll-Büro hat.

Während meines Aufenthalts lernte ich alle Abteilungen kennen, die nach Ländern bzw. Verkehrsträgern aufgeteilt sind. So gibt es für die Chinaverkehre mit Flugzeug, Bahn und Schiff eine eigene Abteilung. Zudem gibt es Abteilungen für die Regionen Nordeuropa, Italien, Türkei, aber auch für die Bereiche Lagerlogistik, Nahverkehr und Marketing.

Die meiste Zeit habe ich in der Europaabteilung verbracht, die eng mit VTL zusammenarbeitet. Dort habe ich Sendungen in myVTL, aber auch in die Inhouse-Software des Unternehmens übertragen. Da die Programme nur auf Ungarisch verfügbar waren, war es sehr schwer für mich damit zu arbeiten. Die Kollegen konnten aber sehr gut Englisch, teilweise sogar Deutsch sprechen, daher ist mir die Kommunikation leicht gefallen und ich konnte meine Fremdsprachenkenntnisse verbessern, was mir auch bei meiner täglichen Arbeit bei VTL hilft.

Es war interessant in dieser internationalen Spedition zu arbeiten, deren Alltag sich sehr von einem reinen Umschlagbetrieb unterscheidet.

Für mich war der Aufenthalt eine große Bereicherung. An den Wochenenden habe ich die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten erkundet, konnte einiges über Budapest sowie Ungarn lernen und zahlreiche Eindrücke sammeln.“

Autor und Fotos: Benedikt Dangel

Vorstellung neuer Systempartner

Neue Mitglieder in der CargoFamily

VTL hat zwei neue, starke Partner gewonnen. Barsan Global Logistik sorgt dafür, dass Sendungen in der Region Nürnberg sicher und pünktlich unterwegs sind. Die Lkw von Arthur Welter Transports befördern Sendungen in Luxemburg.

Barsan Global Logistik Nürnberg

…ist eine 100-prozentige Tochter der Barsan Global Lojistik AS mit Sitz in Istanbul. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern im Bereich Logistik & Zollconsulting in der Türkei. Mit rund 3.000 Mitarbeitern und mehr als 850 Fahrzeugen betreibt Barsan Logistikzentren in 29 Ländern. Geplant ist, weitere 44 Länder in das weltweite Netzwerk für internationale Transporte aufzunehmen. In Deutschland ist Barsan an zehn Standorten mit rund 20.000 Quadratmetern Lagerfläche präsent: Kelsterbach, Frankfurt, München, Nürnberg, Nürtingen, Crailsheim, Hannover, Berlin, Remscheid, Hamburg. Ins VTL-Netz speist die internationale Spedition durchschnittlich 516 Sendungen, 961 Packstücke bzw. 258 Tonnen pro Monat ein. “Die Entscheidung für VTL fiel aus zwei Gründen: die hohe Produktionsqualität und vielversprechende Entwicklungsmöglichkeiten der Cargo Family haben uns überzeugt”, sagt Ali Umit Celik, Geschäftsführer Deutschland.


Spedition Arthur Welter

… hat sich für VTL entschieden, um seine Stückgut-Abteilung kontinuierlich, effizient und umweltschonend auszubauen. Das am 29. November 1962 gegründete Familienunternehmen wird heute in zweiter Generation durch Marianne und Viviane Welter geführt und ist einer der führenden Sammelgut-Spediteure in Luxemburg. Im VTL-Netz übernimmt der neue Partner diese Region. Mit fast 700 Mitarbeitern und knapp 400 Zugmaschinen transportiert der Dienstleister im Schnitt jährlich 200.000 Sendungen. Für Zwischenlagerungen und Umladungen stehen dem Unternehmen an den Standorten Leudelingen, Messancy und Ennery Lagerflächen von rund 20.000 Quadratmetern zur Verfügung. Ins VTL-Netz speist der luxemburgische Sammelgut-Spezialist monatlich im Durchschnitt 1.836 Sendungen und 2.354 Packstücke bzw. mehr als 1.000 Tonnen ein.

v.l. Viviane und Marianne Welter (CEO Arthur Welter Transports Sàrl)

Aus der VTL-Zentrale

HUBEye – Neue App schafft Übersicht

Die Einführung neuer Tablets mit der neuen App HUBEye hilft den Teamleitern ankommende Lkws besser zu disponieren und die Last gleichmäßig im HUB verteilen zu können. Das soll die
Umschlagsqualität verbessern und für eine höhere Sorgfalt im Umgang mit einzelnen Packstücken sorgen.

Die von itRessort speziell für VTL entwickelte App umfasst vier wesentliche Funktionen, die den Team- und Schichtleitern eine schnelle Übersicht zum Status der Lkw und Tore bieten, um den operativen Ablauf effizienter steuern zu können.

Mit der Funktion „Hallenübersicht“ bekommt jedes Team eine Übersicht seiner Tore sowie umfassende Informationen zu Ankunfts- bzw. Abfahrtszeiten, Depotnummer, Lkw-Typ und Nummer des Lkw. Dabei sind die Tore je nach Status farblich gekennzeichnet.

Drei weitere Funktionen helfen bei der Lkw Be- bzw. Entladung und informieren über die Anzahl der Packstücke, die sich noch auf dem Lkw befinden bzw. über die, die noch verladen werden müssen. Außerdem sind die Kontaktdaten des Fahrers sowie weitere Detailinformationen ersichtlich. Teamleiter erhalten eine Übersicht über die jeweiligen Teammitarbeiter, inklusive deren Funktion (Staplerfahrer, Scanner etc.) und können darüber hinaus alle wesentlichen Informationen einer Sendung abrufen.

Die nächste geplante Erweiterung soll die Möglichkeit der direkten ADR-Kontrolle von Lkws und Packstücken umfassen. „Für die Mitarbeiter in der Umschlaghalle ist das neu entwickelte HUBEye eine enorme Arbeitserleichterung, das die Produktivität der Arbeitsabläufe steigert”, erklärt Michael Furdzik, operativer Nachtschichtleiter bei VTL. “ Die App gibt uns einen besseren Überblick über alle Vorgänge und sorgt so für mehr Transparenz und Kontrolle.“

Michael Furdzik, Leitung Nachtschicht operativ – VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

Perspektiven für Flüchtlinge

Erfahrenes Personal ist heutzutage schwer zu finden. Da macht auch Fulda keine Ausnahme. Es sei denn, man ändert die Perspektive: VTL bildet derzeit Flüchtlinge und andere interessierte Bewerber zum Staplerfahrer aus. Zum Vorteil aller.

Ende September meldete die Bundesagentur für Arbeit deutschlandweit 58.000 offene Ausbildungsplätze, die Zahl der offenen Stellen liegt sogar bei über 800.000. Ohne Flüchtlinge wären es wohl noch weit mehr. Denn nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist fast jeder dritte Geflüchtete inzwischen in Lohn und Brot, mehr als 38.000 bewarben sich 2018 um eine Lehrstelle. „Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten beschleunigt sich“, sagt Herbert Brücker, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung“.

Dazu trägt auch VTL bei. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjobcenter in Fulda bietet die Stückgutkooperation Flüchtlingen und anderen interessierten Bewerbern die Möglichkeit, den Führerschein für Flurförderzeuge und damit die Lizenz zum Staplerfahren zu erwerben. Neben dem „Gabelstaplerführerschein“ erhalten die Bewerber ein zweiwöchiges Training und werden anschließend nahtlos ins VTL-Team integriert.

Davon profitieren Flüchtlinge und VTL gleichermaßen. Denn vor allem in der Nachtschicht fehlt es immer wieder an Personal. Dank der gemeinsamen Initiative von VTL und dem Kreisjobcenter lässt sich diese Lücke nun schließen: Seit dem Start des Projektes Anfang September wurden bereits acht Mitarbeiter, darunter fünf Geflüchtete, qualifiziert und verstärken inzwischen die Nachtschicht beim Be- und Entladen der Lkw sowie bei der Verteilung der Ware in der Umschlaghalle. Damit zeigt VTL soziale Verantwortung und leistet einen wertvollen Beitrag zu einer erfolgreichen Integration am Arbeitsmarkt.

System-Treffen 2018

PartnerAWARD 2018

Ausgezeichnete Leistung – VTL hat während des System-Treffens am 26. Oktober in Leipzig wieder die besten Partner ausgezeichnet – und zwar mit dem  PartnerAWARD 2018 in den Kategorien „Beste Qualität“, „Größtes Wachstum national“ und „Größtes Wachstum international.“

v.l.n.r.: Michael Hintzke (KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH, Freudenberg-Alchen), Attila Francz (Transfreight AG, Pfungen), Herbert Rothschild (Spedition Kurt Rothschild GmbH & Co. KG, Ulmen)

Die Auszeichnung für die beste Qualität erhielt die KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH aus Freudenberg-Alchen. Der Bahnspediteur ist seit Juli 2017 Teil der CargoFamily und hat erst vor einem Jahr Stückgut in sein Portfolio aufgenommen. Trotzdem erzielte die KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH in verschiedenen Kriterien des Rankings die höchste Punktzahl. Die Spedition Kurt Rothschild aus Ulmen hat im vergangenen Jahr bei Sendungen und Tonnage im nationalen Vergleich am stärksten zugelegt. Insgesamt konnte sie ihr Ergebnis um über
4.500 Tonnen und rund 7.990 Sendungen steigern. Der Sieger in dieser Kategorie im internationalen Vergleich ist die Transfreight AG aus Pfungen. Die schweizerische Spedition steigerte ihre Transporte um rund 1.600 Sendungen bzw. 2.800 Tonnen.

Dirk Karminovski (Leiter Qualitätsmanagement, VTL)

Sonstiges

20-jährige Mitgliedschaft als Systempartner; Heinz Hintzen (Hintzen Logistik GmbH), Sandy und Nancy Auch (Auch GmbH), Christof Bergmann (Bergmann GmbH & Co. KG), Nils Heidenreich (Garbe Transport GmbH), Matthias Rux (Jos. Rux GmbH), Herbert Rothschild (Spedition Kurt Rothschild GmbH & Co. KG) v. l.
System-Treffen 2018: Johanna Birkhan (Mitglied der VTL Geschäftsleitung/Prokuristin)
Bürgerinitiative Niesiger Straße aus Fulda zu Besuch bei VTL. Kennenlernen des Unternehmens und der Umschlaghalle.
Disponenten-Treffen 2018: Die Gewinner des Turniers im Bogenschießen

Impressum

HERAUSGEBER:

VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 15
D – 36041 Fulda
Telefon: +49 661 9768-0
E-Mail: systemzentrale@vtl.de
Web: www.vtl.de

REDAKTION:

HERZIG Marketing Kommunikation GmbH
VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

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