2014.2 Erfolgreiches 1. Halbjahr 2014

Vorwort

Die Transportnachfrage im Güterverkehr profitiert von der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Binnen- und im grenzüberschreitenden Verkehr. Dies geht aus der aktuellen Kurzfristprognose 2014/2015 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hervor. Es wird prognostiziert, dass das Güterverkehrsaufkommen (Tonnen) 2014 um 3,5 % steigt, das Aufkommen im Straßengüterverkehr sogar um knapp 4,0 % wächst.

Eine erfreuliche Nachricht, die wir bestätigen können. Mit über 750.000 Sendungen und einem Gesamtgewicht von über 270.000 Tonnen war das erste Halbjahr für die CargoFamily sehr erfolgreich und die zweite Jahreshälfte sieht ebenso vielversprechend aus.

Neben der reinen Geschäftsentwicklung gibt es auch einige nennenswerte Nachrichten aus dem Netzwerk: unsere Teilnahme an der Trucker-Initiative Osthessen, eine wertvolle Abschlussarbeit, die in der VTL-Systemzentrale entstand, oder die innovative Lösung zur Disposition und Abwicklung von Teilladungen durch PLA.

Des Weiteren berichten wir in diesem NewsTrailer erneut über „Grünes Engagement“ bei Partnern und über das neue CO2-Tool, welches unsere Sendungstabellen automatisiert erstellt.

Für die weitere positive Entwicklung des VTL-Netzwerkes setzen wir die systematische Nachwuchsarbeit fort und werden beide ausgelernten Auszubildenden des Jahres 2014 weiterbeschäftigen, eine Auszubildende davon als duale Studentin.

Ich freue mich darauf, Sie alle bei unserem Systemtreffen am 7. November 2014 in Bremen begrüßen zu dürfen.
Ihr Andreas Jäschke,
Geschäftsführer VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

Neues CO2-Tool im Einsatz

1585_6_Grne-Logistik-4c-Hintergrund-durchsichtigEntsprechend des EU-weit einheitlichen Standards zur Ermittlung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen für Transportdienstleistungen hat VTL die Berechnung seines sendungsspezifischen CO2-Fußabdrucks automatisiert und durch den TÜV Rheinland nach DIN EN 16258 zertifizieren lassen.

Neben politischem Druck und steigenden Energiekosten fordern zahlreiche Verlader „grüne Produkte“ von ihren logistischen Dienstleistern. Um diesen wachsenden Anforderungen Rechnung zu tragen, ermittelt VTL seit 2010 regelmäßig den Fußabdruck des gesamten Netzwerkes, den so genannten Network Carboon Footprint (NCF), und stellt seinen Partnern den sendungsspezifischen CO2-Ausstoß in Form von Sendungstabellen, unterteilt in Gewichts- und Entfernungsklassen, zur Verfügung.

Nachdem anfangs mit der Norm DIN EN ISO 14064 gearbeitet wurde, hat sich VTL in diesem Jahr für den Wechsel zu DIN EN 16258 entschieden, da die neu entwickelte Norm speziell für den Transport- und Logistikbereich erarbeitet wurde. Im Vergleich zur vorherigen Berechnung werden Emissionen aus Umschlag und Administration hier nicht miteinbezogen.

Ab September wird die CO2-Sendungstabelle nun automatisiert erstellt. Möglich wird das durch ein vom Steinbeis-Beratungszentrum Spedition und Logistik (SBZ SL) entwickeltes Tool, das gemeinsam auf die Anforderungen von VTL zugeschnitten wurde. Das Verfahren wurde erstmalig nach DIN EN 16258:2013-03 zertifiziert.

Zusätzlich ermöglicht die datenbankbasierte, automatisierte Berechnung der VTL-Zentrale Hauptlauf-Analysen zu Gewicht und Sendungszahl sowie Vergleiche mit Minimum, Maximum und Mittel aller Partner. Die VTL-Partnerdepots erhalten die Chance mit dem neuen Tool an einem Benchmarking im Nahverkehr teilzunehmen – Kennzahlen wie Stoppdichte, Tourenlänge und beispielsweise Verbräuche werden ermittelt.

Aber das ist erst der Anfang, für 2015  ist eine Erweiterung mit grafischen Auswertungsmöglichkeiten geplant. Weiterhin ist die Verknüpfung mit einem Web-Portal in Planung, die es den Partnern zukünftig ermöglicht, ihre Daten direkt in das Tool einzugeben.

TÜV Rheinland zertifiziert CO2-Fußabdruck

TÜV Rheinland zertifiziert erneut den konzernweiten CO2-Fußabdruck der Bentheimer Eisenbahn

Transporte sind bei der Kraftverkehr Emsland (KVE) GmbH eine zunehmend saubere Sache. Das zeigt die erneute Zertifizierung nach dem anerkannten Standard DIN EN ISO 14064-1/3. Der TÜV Rheinland zertifizierte den konzernweiten CO2-Fußabdruck (Corporate Carbon Footprint) der KVE-Muttergesellschaft Bentheimer Eisenbahn AG. Das Ergebnis: Im Vergleich zum Vorjahr konnte das nordwestdeutsche Verkehrsunternehmen seine Treibhausgasemissionen um 3,83 Prozent je tausend Euro Umsatz senken.

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Die hauseigene Reifendruckmessanlage: sie misst den Reifendruck aller LKW, Busse und Firmenwagen, die das Gelände befahren oder verlassen. (Foto: Kraftverkehr Emsland (KVE) GmbH)

Die Bentheimer Eisenbahn hat sich das Ziel gesetzt, umweltschädigende Auswirkungen in allen Unternehmensbereichen zu minimieren – und sich deshalb erneut einer freiwilligen und unabhängigen Prüfung der konzernweiten Treibhausgasbilanz unterzogen. Darin wurden sämtliche direkt und indirekt freigesetzten klimarelevanten Treibhausgase der unterschiedlichen Konzerngesellschaften berücksichtigt. Dazu zählen neben dem örtlichen Schienengüter- und Personennahverkehr auch die Spedition Kraftverkehr Emsland GmbH, das Reisebüro Berndt GmbH, die Werkstatt Nutzfahrzeuge Nordhorn GmbH sowie das Euroterminal Coevorden.

Die Bestimmung der Treibhausgasbilanz ermöglicht der Bentheimer Eisenbahn ihre Treibhausgasemissionen mit entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen nachhaltig zu senken. Dass dies gelingt, zeigt der Blick in die Zahlen. So wurden im Jahr 2011 gemäß der durch den TÜV Rheinland zertifizierten Treibhausgasemission je tausend Euro Umsatz 296,38 kg CO2e freigesetzt. Bei der aktuell zertifizierten Treibhausgasemission konnte dieser Wert auf 286,23 kg CO2e je tausend Euro gesenkt werden.

Dies ist unter anderem auf die Ende 2011 auf dem Firmengelände installierte Reifendruckmessanlage zurückzuführen. Diese misst den Reifendruck aller LKW, Busse und Firmenwagen, die das Gelände befahren oder verlassen und meldet ihn an den jeweiligen Fahrer und die hauseigene Werkstatt. Somit wird gewährleistet, dass ein zu geringer Reifendruck, der in einem höheren Energieverbrauch mündet, schnellstmöglich erkannt und beseitigt wird.

Zudem wurden 2012 die bisherigen Hochdruck-Quecksilberdampflampen im Grafschafter Logistikzentrum durch Halogen-Metalldampflampen ersetzt. Diese weisen im Vergleich zu den bisher eingesetzten Hochdruck-Quecksilberdampflampen eine fast doppelt so hohe Lichtausbeute aus und ebnen ebenfalls den Weg zu einer hohen Energieeffizienz. Gleichzeitig reduzieren im Hochregallager des Unternehmens Bewegungsmelder den Energieverbrauch des Lagers enorm.

Trucker-Initiative Osthessen

Es fehlt an qualifizierten Berufskraftfahrern. Viele Betriebe wollen Nachwuchskräfte ausbilden. Doch wie gewinnt man junge Menschen für einen Job mit denkbar schlechtem Image? Wie kann der Respekt gegenüber dem Beruf erhöht werden?

Um für die zukunftssicheren Vorteile dieses anspruchsvollen Berufes direkter und möglichst authentisch zu werben, setzt VTL auf das gemeinsame Engagement lokal und regional verankerter Unternehmen und ist Teil der Trucker-Initiative Osthessen, die von der Fuldaer Zeitung ins Leben gerufen wurde.

Geplant ist eine zehnteilige Serie in der Fuldaer Zeitung, die wöchentlich den Beruf des Berufskraftfahrers aus verschiedenen Blickwinkeln in die Öffentlichkeit tragen wird. Die Anforderungen einer Ausbildung als Kraftfahrer gehen weit über das Führerschein-Machen hinaus. So geht es um modernste Technik, aber auch Rechts- und Sozialvorschriften und den Umgang mit dem Kunden. Ziel ist es, mit Fakten und Geschichten rund um den Beruf dessen Akzeptanz bei Berufseinsteigern und ihren Familien, aber auch bei der allgemeinen Öffentlichkeit zu erhöhen.
Weitere Aktivitäten wie zum Beispiel ein Infostand der Trucker-Initiative auf dem Autojournal-Autotag sollen den direkteren Dialog mit Speditionen, LKW-Hersteller, Fahrschulen und Logistik-Unternehmen ermöglichen.

„Wir verstehen dieses Engagement als Ergänzung zu den vielen wichtigen, deutschlandweit bereits bestehenden Initiativen“, erklärt Andreas Jäschke, Geschäftsführer der VTL, der die Probleme fehlender Berufskraftfahrer bei den Systempartner der Stückgutkooperation hautnah miterlebt, „wir glauben, dass das unverdient schlechte Image der Berufskraftfahrer verbessert werden kann, wenn das authentische Engagement der Akteure vor Ort gebündelt eingesetzt wird.“

Effizienzreserven identifiziert

Huib-Claassen-Praxisarbeit

Johanna Birkhan, Mitglied der VTL-Geschäftsleitung, dankt dem Logistikstudenten Huib Claassen.

Der Kostendruck in der Logistik steigt. Entsprechend wichtig ist es auch für die CargoFamily vorhandene Effizienzreserven zu erkennen. Eine Semesterarbeit von Logistikstudent Huib Claassen zeigt Möglichkeiten auf, wie sich innerhalb des Fuldaer Zentral-HUB Schäden reduzieren, Durchlaufzeiten verkürzen, Personal- und Materialeinsätze optimieren sowie Ladezeiten gezielt steuern lassen. 

Seit 2006 ist VTL kontinuierlich auf Wachstumskurs. Die Anzahl der Transporte stieg um 97 %, der Umsatz hat sich mehr als verdoppelt. Im Zuge des organischen Wachstums blieb allerdings häufig nicht ausreichend Zeit, um interne Prozessoptimierungen umzusetzen. Huib Claassen, Student an der University of Applied Science im holländischen Breda, untersuchte im Rahmen seines Studiums, in welchen Bereichen Effizienzreserven stecken. Sein Ergebnis: VTL könnte unterschiedliche Prozesse gewinnbringend modifizieren.

Mit seinen 21 Jahren ist Huib Claassen Inhaber eines LKW-Führerscheins und kennt sich bereits bestens mit logistischen Prozessen aus; denn bei seinem Vater, Geschäftsführer des VTL-Partners Claassen Logistics in Tilburg, hat er schon im Lager sowie anderen Bereichen gearbeitet und reichlich Erfahrung gesammelt.

Insgesamt identifizierte Claassen während seines dreimonatigen Praktikums bei VTL vier potenzielle Ansatzpunkte: Die automatisierte Identifizierung der Paletten, die Reduzierung von Leerfahrten, die Optimierung des HUB-Verkehrs sowie das Thema Operational Controlling. Allein die automatisierte Identifizierung der Paletten per Radio-Frequency-Identification-Technologie (RFID) berge ein großes Einsparvolumen. Durch den Einsatz von Navigationssoftware ließen sich Leerfahrten vermeiden und Wege innerhalb des Fuldaer Zentral-HUB drastisch verkürzen – laut Claassen um immerhin 730 km im Monat. Darüber hinaus empfiehlt der Logistikstudent, vorhandene Daten gezielter und zeitnäher auszuwerten – und auf dieser Basis bestehende Prozesse auf den Prüfstand zu stellen. „Der Einsatz eines Controllers könnte nachhaltig dazu beitragen, bestehende Herausforderungen zu lösen und Prozessverbesserungen gezielt voranzutreiben“, unterstreicht Claassen.

Das VTL-Management wird nun prüfen, ob und mit welchem Aufwand sich die skizzierten Vorschläge realisieren lassen.

Benelux ist stark und grün

1603_6_Benelux-KarteLaut einer Prologis-Studie zur Frage nach den attraktivsten Wirtschaftsräumen für Logistiker in Europa liegt der Benelux-Raum ganz weit vorne. Dabei ergab die Umfrage, dass unter anderem die Nähe zu Kunden und Lieferanten, Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Flexibilität der staatlichen Institutionen, Qualität und Nähe der Infrastruktur die Erfolgskriterien sind. Gut, wenn man hier als europaweit aktive Stückgutkooperation gut aufgestellt ist und mit insgesamt 11 Partnern über ein ebenso dichtes Netzwerk wie in Deutschland verfügt.

Das spiegelt sich auch in Zahlen des VTL-Netzwerkes wider: 31 Prozent der europäischen (nicht-deutschen) Sendungen gehen nach Benelux, 74 Prozent kommen von dort. Aufgrund dieser Mengen finden tägliche Verkehre statt und die gute Zusammenarbeit sowie die Definition der Prozesse ermöglichen standardisierte Tarife. Jeder Partner fährt täglich das zentrale Hub in Fulda oder das regionale West-Hub an.

Aber nicht nur wirtschaftliche Aspekte sind wichtig für die Zusammenarbeit, auch das Thema „Grüne Logistik“ wirkt grenzüberschreitend. Besonderes Engagement beweist hier der VTL-Partner De Rooy Transport in Houten: In dem selbst angelegten drei Hektar großen Wald wurden 3.000 Bäume gepflanzt, um einen Teil der beim Transport verursachten CO2-Emissionen zu kompensieren. Außerdem setzt De Rooy seit Juli 2014 einen Elektro-Lkw für Lieferungen in und um Utrecht herum ein und trägt somit weiter zur Reduktion von Emissionen bei. Zwei weitere Partner konnten mit Maßnahmen und Aktionsplänen belegen, dass sie in der Lage sind die Kriterien des Lean and Green Award, eine Reduktion der CO2-Emissionen um 20 % innerhalb von fünf Jahren, zu erfüllen. Das Partnerunternehmen Norbert Dentressangle Logistics in Welkenraedt wird innerhalb von fünf Jahren durch Fahrerschulungen, Hybridtechnik, Auslastungsoptimierungen und weiteren Maßnahmen seine CO2-Emissionen um 20 Prozent reduzieren und erhielt dafür den Lean and Green Award. Den gleichen Preis erhielt H. Veldhuizen Transport aus Zaandam.

Partner-Depots in Benelux (A-Z):
Claassen Logistics – NL
CTS GROUP – NL
De Rooy Transport B.V. – NL
De Vreese Logistics NV – BE
EUROPA BELGIUM – BE
Jacob Meijer Forwarding B.V. – NL
Lentz Multimodal S.A. – LUX
Norbert Dentressangle – BE
H. Veldhuizen Transport B.V. – NL

Nur-Einspeiser:
Tiemex logistic services B.V. – NL
Van Duuren Districenters B.V. – NL

Quellen:
http://lean-green.nl/en-gb/lean-and-green/what-is-lean-and-green/
http://www.die-logistik.de/13/29/prologis-umfrage-die-attraktivsten-logistikstandorte-europas/
http://www.logistik-heute.de/Logistik-News-Logistik-Nachrichten/Markt-News/10662/Umfrage-ermittelt-Europas-begehrteste-Logistikstandorte-Logistikstandorte-Ni

10 Jahre Van Duuren Districenters

10-Jahre-Van-DuurenDer niederländische Transportdienstleister Van Duuren Districenters feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Seit der Firmengründung im Jahr 2004 konnte Van Duuren seinen Umsatz fast verzehnfachen.

„Wir haben uns von einem kleinen Familienbetrieb zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz der großen Speditionen entwickelt“, unterstreicht Geschäftsführer Jeroen van Duuren. Schließlich biete van Duuren seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen und ungeteilte Aufmerksamkeit. „Kurze Kommunikationswege und der persönliche Kontakt zum Kunden sind für uns selbstverständlich. Genau das können große Transportunternehmen in der Regel nicht bieten“, so van Duuren. Nicht zuletzt deshalb verzeichnete der Logistikdienstleister mit Sitz im niederländischen Vianen selbst während der Wirtschaftskrise Jahr für Jahr erhebliche Wachstumsraten.

Ein weiterer Erfolgsfaktor: Die nahtlose Einbindung des Unternehmens in ein engmaschiges, hochwertiges pan-europäisches Verkehrsnetz. „Wir arbeiten mit einer Reihe von Partnern, die alle Spezialisten auf ihrem jeweiligen Gebiet sind. Wir haben diese Partner persönlich besucht, um zu erfahren, ob ihre Arbeitsweise unsere Qualitätsanforderungen entspricht“, unterstreicht Geschäftsführer Jasper van Duuren. So könne man hochflexibel und kundenorientiert agieren.

Zukünftig will der Dienstleister sein Geschäft vor allem in den ehemaligen Ostblockstaaten weiter ausbauen und seine Vertriebsorganisation noch stärker für die Wünsche der Kunden sensibilisieren. Dazu gelte es, die Prozesse innerhalb der Organisation weiter zu optimieren und das neue Transportmanagementsystem zügig zu etablieren. „Durch Schulungen und die gezielte Weiterentwicklung unsere Mitarbeiter sorgen wir dafür, dass die Qualität unserer Services kontinuierlich verbessert wird. Das ist für mich einer der schönsten Aspekte des Unternehmertums“, sagt der Speditionschef.

Auch künftigen Herausforderungen der Branche sehen die Brüder van Duuren optimistisch entgegen. Nicht ohne Grund. So reagiert das Unternehmen beispielsweise auf den steigenden Fachkräftemangel mit einem innovativen Konzept: Der eigens ausgelobte Van Duuren Logistik-Bachelor-Preis soll mehr junge Menschen für eine Karriere in der Logistik begeistern.

http://vanduuren.com/en/home.html

PLA rollt Teilladungssegment neu auf

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Systemverwalter Uwe Müller und Geschäftsführer Heinz Hintzen (v. l.)

Geodaten statt Postleitzahlen – mit diesem Ansatz will die neu gegründete Part Load Alliance (PLA) das Teilladungssegment revolutionieren. Der Vorteil: Über ein benutzerfreundliches Online-Portal können PLA-Partner ihre Teilladungen ab sofort wesentlich einfacher disponieren und deutlich kostengünstiger abwickeln.

Egal ob Stückgut oder Teilladung, für eine optimale Auslastung und die Vermeidung von Leerfahrten benötigen Disponenten die Unterstützung innovativer IT. VTL vertraut daher auf Software-Lösungen aus dem Hause itRessort, welches das Partner-Portal myVTL.de entwickelt hat. Bestens vertraut mit den komplexen Anforderungen eines Stückgutnetzwerkes, hat itRessort darauf aufbauend eine Lösung  zur partnerübergreifenden Tourenoptimierung von Teilladungen geschaffen – und setzt dabei Geokoordinaten statt Postleitzahlen ein.

Diese innovative Lösung wird exklusiv von der durch den VTL-Partner Hintzen Logistik neu gegründeten Teilladungskooperation, der Part Load Alliance (PLA), eingesetzt. Andere VTL-Mitglieder sind ebenfalls dabei. Durch das Optimierungsverfahren auf Basis von Geokoordinaten lassen sich Teilladungen ab sofort wesentlich einfacher disponieren und deutlich kostengünstiger abwickeln, mittels Tracking & Tracing verfolgen und zusätzlich wird die voraussichtliche Ankunftszeit beim Empfänger ermittelt – ein innovativer Kundenservice, der Marktvorteile für PLA-Mitglieder schafft.

Als Mitglied der PLA können mittelständische Spediteure mit eigenem Fuhrpark zukünftig Anfragen über eine Teilladungspartie im Webportal eintragen, die Software prüft dann alle Möglichkeiten und hat dabei vor allem die optimale Auslastung der LKWs im Blick. Anfragen können sofort inklusive der jeweils anfallenden Kosten beantwortet werden.

Die Wirtschaftlichkeit eines Transports hat natürlich immer höchste Priorität. Deshalb verzichtet PLA im Teilladungsverkehr komplett auf einen zentralen Umschlag und somit auf Spitze-Winkelverkehre und teure Umwege. Und auch das Problem von Leerfahrten wird kleiner. Fahren aktuell noch ca. 36% aller Lkw leer über deutsche Autobahnen, kann die neue IT-gestützte Disposition Teilladungen aller Systempartner relationsbezogen auf den jeweiligen Linien bündeln – das schafft erhebliche Kostenvorteile und schont die Umwelt.

http://www.partload.com/

VTL-Mitarbeiter stellen sich vor

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Theresa Füller (22) hat in diesem Frühjahr nach 2,5 Jahren ihre Prüfung als Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung abgelegt. Sie wurde von VTL ins Angestelltenverhältnis übernommen und verantwortet seitdem die Abteilung Key Account. Im Herbst beginnt sie ein duales Studium und wird ihre Aufgaben dann an Anna-Maria Bösel (21) übergeben, die soeben ihre IHK-Abschlussprüfung als Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung erfolgreich absolviert hat und von der Schule als Jahrgangsbeste ausgezeichnet wurde.